Vorgabe meines Kunden war, die Hirschgrandeln als Jagdtrophäe eines aufregenden Jagderlebnisses zu verarbeiten.Nach Vorlage zweier Entwürfe für ein Collier, ein moderner mit klarer Linienführung und einer mit eher traditioneller Formwahl, hatte sich der Kunde für die traditionelle Umsetzung entschieden.
Man verzichtete bewußt auf die typischen Eichenblätter, Eicheln und Farbgold, ersetzte diese jedoch durch romantisierende Blätterranken und gotisches Maßwerk. Dieses gotische Maßwerk findet sich an historischen Bauwerken unserer Stadt Amberg wieder und betont so die Heimatverbundenheit des Kunden.
Die zentral gelegenen Grandeln wurden mit 96 Diamanten umgeben und auf der Rückseite des Mittelteiles wurde das Familienwappen der Beschenkten eingraviert.
Die Durchbrucharbeit wurde mit grüner Seide hinterlegt, das gotische Maßwerk auf der jeweiligen Rückseite als Durchbrucharbeit wiederholt, jedoch mit Gold verbödet.
Im optisch nicht mehr so primären, seitlichen und hinteren Bereich wurden über 300 verschieden geformte Blätter zu 12 aneinanderhängenden Elementen zusammengefügt.
Das 750/°°° Gelbgold wurde zumeist matt gehalten und nur seitlich und hinten poliert. Durch die Mattierung kommt die Farbe des Goldes und die plastischen Formen sehr stark zum Ausdruck. 96 Stück 8-kant-Diamanten zus.0,96ct.w/si in Pavé-Fassung umrahmen die beiden Kernstücke des Colliers, die Hirschgrandeln.